Tel +43 5523 62255
Fax +43 5523 62255-26
pfarre.goetzis@vol.at
St. Ulrich
Gottesdiensttexte Termine Mitteilungen KONTAKT Über uns Links















Wortgottesdienst am 26.11.2000 Christkönig


Einzug: Orgel
Eingangslied: Singt dem Herrn ein neues Lied GL 268 1-4

Begrüßung: Wir freuen uns, dass ihr heute wieder gekommen seid um mit uns Wortgottesdienst zu feiern. Beginnen wir mit dem Zeichen dessen, der das Wort ist, im Namen des Vaters...... Der Herr sei mit euch.

Einleitung Bußgedanken: Roland

Christus ein König.

Ein Mann mit Krone.
Ein Herrscher. Hoch erhaben. Über den Dingen stehend.
Wertvoll das Material das sein Haupt schmückt.
Würdevoll sein Haltung.

Sehe ich Jesus als König?
Einen Mann mit einer goldenen Kopfbedeckung?
Ein Repräsentant, der Diener hat und Untergebene beschäftigt? Vielleicht sogar Sklaven hält?
Ist Jesus ein König von dieser Welt?


Christus ein König.


Ein Mann mit Dornen gekrönt.
Ein Geschlagener - geschunden - im Schmerz gebrochen.
Verletzend die Dornen auf seinem Kopf.
Kraftlos sein Ausdruck.

Sehe ich Jesus als meinen König?
Einen Freund, der für mich leidet - an meiner Stelle? Der mir dient, hilft, für mich kämpft, sogar den Tod auf sich nimmt nur um mich zu retten?
Ist Jesus ein König von dieser Art?

Wer ist mein König? Was bestimmt mein Leben?
Ist es das Gold der Neuzeit? Geld? Autos? Computer?
Herr, erbarme Dich unser.

Wer ist mein König? Was dirigiert meinen Alltag?
Christus, erbarme Dich unser.

Wer ist mein König? Wem bezahle ich Steuern?
Herr, erbarme Dich unser.


Gloria: Kirchenchor – Jubilate Deo universa terra

Tagesgebet:
Gütiger Gott, wenn wir heute deinen Sohn Jesus als unseren König feiern, so laß uns erkennen und begreifen, was dieses Königtum ausmacht: Seine „königliche“ Botschaft gründet auf der Macht der Liebe und der Menschlichkeit, die er allen Menschen zusagen will.
Er erniedrigt nicht, sondern erhebt und richtet auf.
Er versklavt nicht, sondern lehrt, an die eigene Würde zu glauben.
Er verurteilt nicht, sondern schenkt Vergebung.
Guter Gott, berühre uns mit deinem Geist und mache uns fähig, immer mehr den Spuren deines Sohnes Jesus zu folgen, damit dein Reich bei uns Menschen sichtbar und erfahrbar wird.
Darum bitten wir dich, im Namen unseres Herrn und Bruders Jesus Christus. Amen.


Lesung: Off 1,5b-8 /Thomas
Einleitung zur Lesung
Johannes, der Seher des Neuen Testamentes hat eine tröstliche Botschaft: Egal was kommen mag und egal wie schlimm es kommen mag, am Ende siegt Gott. Er allein ist der Herrscher über alle Könige dieser Erde.

Zwischengesang: Kirchenchor Siegesfürst und Ehrenkönig
Halleluja: Kirchenchor

Evangelium: Joh 18,33b-37

Predigt: Heidi

Glaubensbekenntnis:

Fürbitten:Thomas

Lasst uns beten zu unserem Gott. Ihm vertrauen wir unsere Bitten an, in dem Wissen, dass wir uns ihm in allem anvertrauen können und dass manches einen anderen Weg nimmt, als wir es uns ausdenken und vorstellen:

Diese Welt ist nicht deine Welt. Eine Welt, in der die Armen weniger gelten als die Reichen, die Frauen weniger als die Männer, die Tüchtigen mehr als die Hilfsbedürftigen. Dein Reich komme.

Für uns, die wir gerne irdischen Königen nachlaufen – dem Geld, dem Erfolg, der Macht über andere. Wir möchten umdenken lernen.

Für die heutigen Konfliktparteien im Land deines Sohnes Jesus. Dass sie wieder auszusteigen vermögen aus dem tödlichen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt.

Gott wir stehen unter deiner Zusage, dass du bei uns bist bis ans Ende der Zeiten. Wir beten für alle die deine Führung dringend benötigen. Wir denken vor allem an jene, die mit dem Leben ringen oder in den letzten Tagen verstorben sind.

Die ganz persönlichen Bitten einer jeden einzelnen / eines jeden einzelnen von uns tragen wir in einer kurzen Stille vor dich hin. (Stille)

Alles was uns am Herzen liegt – alles Ausgesprochene und auch alles was unausgesprochen blieb – vertrauen wir dir Gott, unserem König, an. Durch Christus unseren Herrn. Amen.



Vater unser:

Friedensgruß: In einem Lied heißt es: "Friede ist nicht nur ein Wort, Friede, das sind Worte und Taten" - wie wahr das doch ist!
Immer dann, wenn Friede nur ein Wort bleibt,
ist es kraft- und farblos, ist es der Anfang vom Un-Frieden.
Christus wünscht uns seinen Frieden, und damit auch die Bereitschaft,
seine Worte und seine Taten und Verheißungen Wirklichkeit werden zu lassen.
In diesem Sinne wünschen wir uns gegenseitig den Frieden.

Schlußgebet:
Gütiger Gott, bevor wir nun in unseren Alltag zurückkehren, möchten wir dir danken für deinen Sohn Jesus. Er hat uns gezeigt, dass unser Leben gelingen kann, wenn wir auf Einfachheit, Liebe und Geduld bauen. Dazu gib uns die nötige Kraft, Mut, Lebendigkeit und Phantasie und laß uns dabei immer wieder die Freude und den Geschmack des Lebens erfahren.
Darum bitten wir dich, im Namen unseres Herrn und Bruders Jesus Christus. Amen.

Schlußlied: Nun danket all GL 267 1-4

Segensgebet:
Der Herr sei und bleibe euch nahe,
seine Weisheit leite euch,
seine Kraft stärke euch,
sein Wort tröste euch,
seine Liebe vollende euch
wenn er kommt in Herrlichkeit
So segne euch der dreieinige Gott,
Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Gottesdiensttexte | Termine | Mitteilungen | KONTAKT |Über uns | Links

© Roland Weber
powered by