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Wortgottesdienst am 14.1. 2.Sonntag im Jahreskreis [Lesejahr C]
Einzug: Orgel
Eingangslied: GL 268
Begrüßung:
Wir freuen uns, dass ihr heute wieder gekommen seid um mit uns Wortgottesdienst zu feiern.
Beginnen wir mit dem Zeichen dessen, der das Wort ist, im Namen des Vaters......
Der Herr sei mit euch.
Einleitung Bußgedanken:
Johannes hat sein Evangelium gut „getimed“ und die Kirchenoberen haben den Text gut eingeteilt. Nachdem die Christbäume in den Häusern schon langsam abgeräumt werden - schön in der Faschingszeit die Erzählung von einem Fest. Es geht um guten und schlechten Wein. Es geht um ein unglaubliches Zeichen, Wasser wird zu Wein.
Auf dem Altar stehen Gefäße, so ähnlich wie sie auch in Galiläa bei diesem Fest verwendet wurden. Noch sind die Gefäße leer. Schauen wir was daraus wird.
Keine Angst – wir zaubern nicht, und nach dem Wortgottesdienst wird in diesen Behältern kein Wein sein. (Kaffee gibt es jedoch sicher wieder im Anschluß an diese Feier.)
Trotzdem - wir wollen die Behälter auf dem Altar füllen.
Füllen - mit unseren Anliegen, unseren Wünschen, Ängsten - oder unseren verschiedenen Fähigkeiten wie es und die Lesung aufzeigt.
Wir können etwas hineingeben oder auch nicht. Doch wenn wir die Gefäße leer lassen, wird auch Jesus nichts tun. Es liegt an uns.
Die Gefäße bleiben leer und Jesus kann nichts tun wenn wir unsere Fähigkeiten nicht zur Verfügung stellen.
Herr, erbarme dich unser
Die Gefäße bleiben leer und Jesus wird nichts tun wenn wie unser Tun und höhere und niedere Dienste einteilen.
Christus, erbarme dich unser
Die Gefäße bleiben leer und Jesus wird nichts tun wenn wir nicht erkenne wo Notsituationen sind.
Herr, erbarme dich unser.
Jesus Freund der Feiernden, schau auf unsere Gemeinde und laß das Leben zu einem Fest werden. Durch Christus unsern Herrn.
Gloria: GL 464 Gott in der Höh sei Preis und Ehr
Tagesgebet:
Lasst uns beten:
Gott, du bist das Wort.
Öffne dich für uns Menschen, damit wir einander verstehen.
Öffne unsere Ohren und lass uns hören, was deine Botschaft in der Heiligen Schrift uns sagt.
Sprich du dein Wort in unsere Worte, damit sie Sinn bekommen.
Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. (Amen)
Einleitung zur Lesung (1.Kor 12,4-11)
In einer Gemeinschaft gibt es viele verschiedene Menschen. Dieses Verschiedensein ist oft nur schwer zu ertragen – heute wie damals in der Großstadt Korinth.
Paulus erinnert uns daran, dass es gilt den / die andere in ihrer Andersartigkeit zu schätzen und als Gabe des heiligen Geistes zu verstehen. Wir können gemeinsam wachsen, wenn jeder und jede sich mit den je eigenen Fähigkeiten dem anderen zuwendet.
ZW: GL 521
Evangelium: Joh 2, 1-11
Predigt: Heidi
Glaubensbekenntnis Bekennen wir unseren Glauben:
Ich Glaube an Gott den Vater den allmächtigen, ...
Fürbitten:
Lasst uns beten zu unserem Gott. Ihm vertrauen wir unsere Bitten an, in dem Wissen, dass wir mit allem zu ihm kommen können und dass manches einen anderen Weg nimmt, als wir es uns ausdenken und vorstellen:
Für uns, wenn uns der Wein ausgeht. Wenn die Lebensfreude versiegt und alles ganz schwer wird. Lass uns auch dann noch offen bleiben für das Wunder der Verwandlung, das du immer wieder geschehen lässt.
Für Israelis und Palästinenser. Dass beide Konfliktparteien wieder einen Ausstieg finden aus dem tödlichen Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt.
Für alle Menschen, denen der gesellschaftliche und wirtschaftliche Fortschritt zu schnell geht und die dabei auf der Strecke bleiben. Dafür, dass in unserem Land die Solidarität untereinander ihren Stellenwert behalten möge.
Gott wir stehen unter deiner Zusage, dass du bei uns bist bis ans Ende der Zeiten. Für alle die deine Führung dringend benötigen. Vor allem für jene, die mit dem Leben ringen oder in den letzten Tagen verstorben sind. Sie mögen Frieden finden in dir.
Für uns selber. Die ganz persönlichen Bitten einer jeden einzelnen / eines jeden einzelnen von uns tragen wir in einer kurzen Stille vor dich hin. (Stille)
Alles was uns am Herzen liegt – alles Ausgesprochene und auch alles was unausgesprochen blieb – vertrauen wir dir gütiger Gott an. Durch Christus unseren Herrn. Amen.
Vater unser:
Beten wir gemeinsam das Gebet das uns Jesus gelehrt hat:
Friedensgruß:
Schlußgebet:
Lasset uns beten: Herr unser Gott, öffne all unsere Sinne.
Hören wollen wir jedes Wort, das Jesus uns bezeugt. Sehen wollen wir jede Tat, die von Jesus erzählt. Schauen wollen wir sein Leben und seine Zeichen, um Hoffnung zu haben und Zuversicht.
Herr unser Gott, öffne all unser Sinne,
damit wir begegnen der Freude, dem Fest und dem Leben.Darum bitten wir durch Christus unserem Herrn. Amen.
Schlußlied: GL 267
Segensgebet:
Der Herr segne und behüte uns,
er sei bei uns und in unseren Worten und Taten.
Er gebe uns Mut,
unsere Stimme dort zu erheben,
wo es nötig ist.
Er gebe uns Kraft,
dort zu schweigen,
wo Er zu Wort kommen will.
Er sei bei uns mit seinem Segen.
Gott-Vater, Gott-Sohn
und der Heilige Geist.
Amen
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