Seite der Pastoralassistentin



Hallo!

So schnell geht es manchmal, dass wieder ein neues Gesicht in der Pfarre auftaucht: Mein Name ist Maria Lerch, und ich mag es, wenn ich einfach Mary genannt werde.

Mary Lerch
Foto: Thomas Ender ©


Ich bin Jahrgang 1978 und im Allgäu aufgewachsen, in einem Ort in der Nähe von Kaufbeuren. Mit 21 Jahren bin ich nach Graz gegangen, um dort Psychologie zu studieren, da ich in Deutschland keinen Studienplatz hatte. Auf Graz fiel die Wahl auch deshalb, weil ich lange Zeit einer katholischen Gemeinschaft angehört habe, der Gemeinschaft Emmanuel, der damals (1999) dort eine Pfarre anvertraut wurde, und ich dachte, dass ich mich dabei sicher irgendwie nützlich machen könnte.

Das Studium entsprach nicht dem, was ich mir vorgestellt hatte, und so sattelte ich um auf das Studium der katholischen Fachtheologie. Mein Interesse für die "Psycho-Schiene" besteht nach wie vor, und wenn die Zeit reif ist, möchte ich auch noch eine Psychotherapieausbildung anhängen. Für das Studium brauchte ich insgesamt 10 Jahre, und nach einem weiteren Jahr Pastoralpraktikum durfte ich für ein Jahr in der Krankenhausseelsorge eine Kollegin vertreten. In der Diözese Graz-Seckau herrscht Personalüberschuss, und so musste ich nach diesem Jahr meine Fühler weiter ausstrecken und wurde schließlich auf Vorarlberg verwiesen, wo dringend Mitarbeiter_innen für die Pastoral gesucht werden.

So bin ich im Herbst 2013 in die Pfarre Nofels gekommen und habe dort am 31. Dezember 2015 meine Tätigkeit beendet, nach einer schwierigen Zeit mit zunehmenden Spannungen. Für mich kam somit sehr gelegen, was für viele Götzner wohl einen schmerzlichen Abschied bedeutet, nämlich dass Heidi Liegel hier ihre Tätigkeit beendet. Ab Februar übernehme ich nahtlos ihr Arbeitsfeld und bin sehr froh, dass dieser Wechsel so möglich geworden ist.

Zu mir privat gibt es noch zu sagen, dass ich in Gisingen glücklich gelandet bin und Ende Juli heiraten werde. Ich singe gerne, mag Fremdsprachen, habe ein Händchen fürs Praktische und bewege mich gerne an der frischen Luft. 2014 habe ich den Motorradführerschein gemacht, bin aber noch ohne fahrbaren Untersatz. Wenn mich jemand noch genauer ausfragen möchte – trauen Sie sich bitte, mich anzusprechen! Ich freue mich auf ein näheres Kennenlernen!

Ihre / Eure Mary









Katharina Hirscher
Katharina Hischer



Grüß Gott, liebe Götzner oder Götziser?


Wie nennen sich eigentlich die Bewohner von Götzis? Au weia, gleich zu Beginn ein Riesenfettnäpfchen. Ich hoffe, Sie sehen es mir nach! Selbst nach vier Jahren in Dornbirn- Haselstauden bin ich noch nicht mit allen Feinheiten des Vorarlberger Dialekts vertraut.

Jetzt ist es also soweit, dass ich noch ein bisschen tiefer ins Ländle hineinschnuppern kann, nachdem ich die vergangenen vier Jahre in Haselstauden verbracht habe und dort das Unterland schon ganz gut kennen und lieben gelernt habe.

Sie ahnen es sicher schon, ich bin keine Vorarlbergerin. Ich komme aus Franken im Norden von Bayern. Meine Heimatstadt ist Bayreuth – das ist für die Musikliebhaber unter Ihnen vielleicht ein Begriff. Ansonsten zur Orientierung: ca. 100 km nördlich von Nürnberg und 50 km von der Tschechischen Grenze entfernt.

Als ich mit meinem Theologiestudium in Bamberg fertig war, ist gerade die große Einstellungsstopwelle durch die deutschen Diözesen geschwappt und auch die Deiche im Erzbistum Bamberg haben sie leider nicht aufhalten können. So bin ich vor der Wahl gestanden, entweder etwas ganz anderes zu tun oder wegzugehen und woanders in meinem Traumberuf zu arbeiten – ich habe mich für Letzteres entschieden und bin in Vorarlberg an Land gespült worden.

Nachdem ich aus einer Pfarrei stamme in der die Jugend- und Ministrantenarbeit einen sehr großen Stellenwert hat, sind das auch meine zwei liebsten Steckenpferde. Außerdem arbeite ich sehr gerne im Bereich Liturgie mit und gestalte hin und wieder auch mal einen Gottesdienst mit Querflöte oder Gesang. Zusätzlich habe ich neben dem Studium einen Kurs für Medien und öffentliche Kommunikation absolviert und währenddessen u.a. beim Internetportal kath.de geschrieben. In Dornbirn konnte ich dann diese Fähigkeiten im Pfarrblatt ganz gut austoben.

So nun haben Sie mich etwas kennen gelernt und sind hoffentlich „a wengala“ neugierig auf mich geworden. Ich jedenfalls bin neugierig auf viele neue Bekanntschaften und neue Verantwortungsbereiche und freue mich darauf, viele von Ihnen bald näher kennen zu lernen.

Katharina Hischer, Pastoralsassistentin