Das Wegkreuz an der Kommingerstraße auf der
Höhe des Hauses Nr. 119 steht auf seinem
heutigen Platz zwar noch nicht gar so lange, doch
nicht weit davon entfernt befand sich sicher schon
vor gut einhundert
Jahren ein solches
Kreuz. So alt ist
nämlich das Holz der
Kreuzbalken, wie
sich bei einer Renovierung
feststellen ließ. Im Verlauf der Straßenverbreiterung
bekam das Kreuz auf einem neuen
Sockel seinen heutigen Platz. An die Stelle des
ehemaligen Korpus des Gekreuzigten kam ein
neuer, den Friedrich Schneider aus Rankweil
geschaffen hatte. Auch hier handelt es sich um
eins der so genannten „Viernagelkreuze“, auf
deren Seltenheit in dieser Serie bereits einmal
hingewiesen worden ist. Sicher werden Vorbeigehende
durch die Größe, vor allem aber durch die
ausdrucksstarke Darstellung des Gekreuzigten
beeindruckt. Wind und Wetter haben dem Holz
stark zugesetzt, und so ist demnächst sicher eine
neuerliche Instandsetzung nötig. Verlässlich wird
auch hier von den unmittelbar Benachbarten für
den entsprechenden Blumenschmuck gesorgt.