Schon immer sei es dagestanden, heißt es vom
Wegkreuz in Sankt Arbogast, wenn man in den
Häusern der Umgebung nachfragt. Hinter einer
Bank, die zum Verweilen einlädt, steht es an der
Montfortstraße an jener Stelle, wo der Weg
hinauf nach Mitzgebach abzweigt. Dass es sich
um ein altes Kreuz handelt, wird auch jenem
Betrachter klar, der sich seinen Kopf nicht wegen
der zeitlichen Zuordnung der Christus-Figur
zerbrechen mag. Auf einem kleinen Täfelchen
heißt es: »Renoviert 1988 von Rudl Längle«.
Der Götzner Künstler - er ist vor vier Jahren
verstorben - ist gleich daneben im Gasthaus
„Schützen“ geboren und hat sich ebenso fürs
Kreuz verantwortlich gefühlt wie jene
„Arbogaster“, die heute verlässlich für den
entsprechenden Blumenschmuck sorgen.