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" Die neuen Mitarbeiter "
Der Mensch ist mir Freund und Freude im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Hallo! Vielleicht kennen Sie mich schon, und wenn nicht: Ich heiße Hans Jürgen Tinkhauser und komme aus Bludesch, wo ich am 26. Jänner 1965 geboren wurde. Als ich mit sechs Jahren in Bludesch einschulte, wurden alle Kinder vom Lehrer nach ihrem Berufswunsch gefragt. Ich sagte damals als Einziger: „Ich will Pfarrer werden“, und die ganze Klasse hat gelacht. Bei meiner Weihe zum Diakon im Mai 2003 waren einige Mitschüler von damals dabei, die sich noch an diese Begebenheit erinnern konnten.
Nach der Hauptschule begann ich eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. Ungewollt und ohne übertriebenen Ehrgeiz absolvierte ich einen innerbetrieblichen Aufstieg. Im Unternehmen hatte ich die Position eines Großmarktleiters, war Mitglied des Aufsichtsrates und Betriebsrates. Im Hinterkopf hatte ich aber immer einen anderen Berufswunsch. Mein Beruf als Einzelhandelskaufmann hat mich zufrieden gestellt, doch war es nicht meine Lebenserfüllung.
Im Alter von 33 Jahren kam es dann zum großen Umbruch. 1997 trat ich aus meinem Beruf aus und ging in das Seminar für Priesterspätberufene nach Horn bei Wien. Im Oktober 1998 kam ich dann ins Priesterseminar und an die Universität nach Innsbruck, um Theologie zu studieren. Ab März 2002 studierte ich zusätzlich an der Philosophisch- Theologischen Hochschule in Brixen in Südtirol. Auf persönlichen Wunsch absolvierte ich mein Pastoraljahr in der Stadtpfarrei St. Michael in Brixen. Mit 1. September 2004 begann mein Dienst als Diakon in den Pfarreien Tschagguns und Silbertal.
Im Frühjahr 2005 fragte mich der damalige Generalvikar Dr. Elmar Fischer, ob ich bereit wäre, mich für die Pfarreien Götzis und Altach zur Verfügung zu stellen. Noch während des Gespräches bekam Dr. Elmar Fischer meine Zusage.
Nun freue ich mich, dass ich ab September 2005 meinen Dienst in den Pfarren Götzis und Altach versehen darf.
Es grüßt Euch herzlich Euer Hans Jürgen Tinkhauser.
Vorstellung von Kaplan Cristinel Dobos
Ich heiße Cristinel Dobos, stamme aus einer Familie mit vier Geschwistern in Rumänien. Das Licht der Welt erblickte ich in Bacau (Rumänien) am 15. September 1975.
Weil damals „die Religion“ in der Schule verboten war, wurde uns der Glaube in der Familie durch die Eltern oder durch die Kirche vermittelt. So viele Möglichkeiten wie heute haben wir damals als Kinder nicht gehabt, aber die Begeisterung für Jesus Christus war immer groß.
Viele fragen mich, warum ich das Priesterseminar so früh angefangen habe: Im Jahre 1988 kam in unsere Pfarre ein junger Pfarrer, der in unserem Dorf viel verändert hat. Mit seiner Hilfe, seinem Beispiel und vor allem durch das Gebet, habe ich meine Berufung entdeckt. Ich kann sagen, dass sich in meinem Fall das verwirklicht hat, was auf lateinisch Folgendes heißt: „verba docent exempla trahunt“ (Worte belehren, Beispiele überzeugen).
Nach der Wende (1989) war es wieder möglich, ein kleines Priesterseminar zu gründen. So habe ich mich nach der vierten Klasse Hauptschule entschieden, das kleine Priesterseminar zu besuchen. Ich habe damals nie gedacht, dass ich einmal die Möglichkeit haben werde, Vorarlberg zu besuchen. Ich muss ehrlich sagen, damals wusste ich nicht einmal, wo Vorarlberg liegt.
In Rumänien habe ich insgesamt 6 Jahre im Priesterseminar studiert. Ich hatte dann die Möglichkeit, um meine theologische Ausbildung zu vertiefen, in Rom zu studieren. Im Jahre 2000 bin ich zumPriester geweiht worden. Seit September 2001 bis heute bin ich als Kaplan für Lochau und seit 2003 auch für Möggers zuständig.
Mit dem 1. September 2004 habe ich die Aufgabe als Diözesanjugendseelsorger übernommen.
Seit September dieses Jahres bin ich Kaplan für Altach und Götzis. Im ersten Moment kam diese Nachricht für mich etwas überraschend, aber jetzt freue ich mich schon auf die neue Aufgabe.
Ich werde mich bemühen mein Bestens zu geben und bin mir sicher, dass wir mit unserem Gebet und Gottes Hilfe eine gute Arbeit leisten werden.


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