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"Begräbnisritus"
Weil der Christ durch die Taufe mit Christus
verbunden ist, betrifft sein Sterben nicht nur ihn
selber, seine Familie und Freunde, sondern auch
die Kirche.
An den Tagen zwischen Tod und Begräbnis
gedenkt sie deshalb bei der Totenwache in
besonderer Weise der/des Verstorbenen.
In Götzis ist die Totenwache am Vorabend des
Begräbnisses in der Alten Kirche. Anschließend
wird die Möglichkeit geboten, in der Trauerhalle
beim Friedhof Erlach den Verstorbenen mit
Weihwasser zu ehren. Das Besprengen mit
Weihwasser weist darauf hin, dass der Christ
bereits durch die Taufe für das ewige Leben
bestimmt wurde.
Weil die kirchliche Gemeinde ihre wichtigen
Vollzüge im Kirchenraum feiert, scheint es auch
am Begräbnistag stimmiger zu sein, vom
Verstorbenen inmitten der Gottesdienstgemeinde
Abschied zu nehmen. Die kirchlichen
Begräbnisfeierlichkeiten sind immer Ausdruck
von Trauer und Hoffnung, von Tod und
Auferweckung.
Der Begräbnisritus wird ab 1. Jänner 2004
dahingehend geändert, dass die/der Verstorbene
im Gottesdienst nochmals in die Mitte der
Kirchengemeinde genommen wird, um so die
Verbindung mit dem auferstandenen Herrn zu
verdeutlichen. Nach dem Gottesdienst wird die/der
Verstorbene zur Ruhestätte im Friedhof geleitet.
Verschiedene Rituale beim kirchlichen Begräbnis:
ERDBESTATTUNG oder URNENBEISETZUNG
Die/der Verstorbene wird in der Alten Kirche
aufgebahrt. Beginn der Feier mit dem Wortgottesdienst,
anschließend können die Ansprachen zur
Ehrung der/des Verstorbenen gehalten werden.
Segnung und Prozession zum Grab und Beisetzung
mit rituellen Gebeten, Weihwasser, Weihrauch,
Erde und Grabkreuz. Anschließend ist die
Möglichkeit gegeben, die Teilnahme am Begräbnis
durch besprengen mit Weihwasser zu zeigen.
VERABSCHIEDUNG
Bei der Verabschiedung bleibt der Sarg nach dem
Wortgottesdienst in der Kirche. Die Teilnehmer
können in der Kirche durch besprengen mit
Weihwasser Abschied nehmen. Anschließend wird
der Sarg zur Kremierung geführt.
Wenn die Alte Kirche zu wenig Platz bietet, gilt
derselbe Ritus für die Pfarrkirche, jedoch bei der
Bestattung ohne Prozession.
Totenwache 19.00 Uhr
Begräbnis Montag - Freitag 14.30 Uhr
Samstag 10.00 Uhr
Ferienzeit 10.00 Uhr
Am darauffolgenden Sonntag findet in allen
Messfeiern ein namentliches Gedenken an die
Verstorbenen statt. Das Rosenkranzgebet für die
Verstorbenen ist jeden Sonntag um 18.00 Uhr in
der Alten Kirche.
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