Wie im Götzner Heimatbuch nachzulesen ist, zählen die Fenster der Pfarrkirche zu den bedeutendsten Westösterreichs. Im Jahre 1949 wurde die Gestaltung der Hochfenster im Langhaus und im Presbyterium dem akademischen Maler Martin Häusle aus Feldkirch übertragen. Häusle selbst bezeichnete die Kirchenfenster von Götzis als die Besten seines ganzen Schaffens. Die Fenster kamen in der Tiroler Glasmalereianstalt in Innsbruck zur Ausführung.
Je sechs Fenster schmücken eine Seite des Schiffes. Die beiden Fensterreihen werden von den vier Evangelisten angeführt. Den übrigen acht Hochfenstern liegt das Thema der acht Seligkeiten (Mt5,3-11) zugrunde.